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Infos für Bewerber

Wer wird angesprochen?

Das Bildungsnetz Zug sucht Jugendliche mit praktisch orientierter Begabung

Die Hauptaufgaben des Bildungsnetzes Zug

Unsere Ziele

Bewerbungsverfahren

Bis Ende Februar werden Bewerbungsschreiben entgegengenommen. Die Jugendlichen werden ab März zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Ziele dieses Gespräches sind unter anderem das Kennenlernen der Person und ihrer Arbeitsmotivation sowie ihren Berufswünschen. Anschliessend wird ein Kurztest durchgeführt. Von Vorteil ist, wenn bereits Schnuppertage im angestrebten Beruf absolviert wurden. Nach erfolgreichen Praktikumstagen in ausgewählten Betrieben wird über die Aufnahme ins Bildungsnetz Zug entschieden. Die definitive Aufnahme (Unterzeichnung Lehrvertrag) findet statt, wenn ein Ausbildungsplatz gefunden wurde.

Bewerbungsformular 2012 [177 KB]
Einschätzung Lehrperson [42 KB]

Beginn und Dauer

Der Lehrbeginn ist bei allen der 1. August. Die Lehrdauer richtet sich nach dem gewählten Ausbildungsberuf. In der ersten Augustwoche findet ein obligatorisches Einführungsseminar für alle neuen Lernenden statt. Anschliessend erfolgt der Start im jeweiligen Ausbildungsbetrieb.

Finanzielles

Die Lehrlingslöhne im Bildungsnetz Zug orientieren sich an den Gesamtarbeitsverträgen und den Empfehlungen der Berufsverbände. Wie hoch der Lehrlingslohn ausfällt, ist abhängig vom gewählten Beruf. Der 13. Monatslohn wird im Bildungsnetz Zug nicht ausbezahlt. Dafür sind sämtliche Coachings unentgeltlich.

Coaching

Im Coaching werden die Lernenden individuell unterstützt.

Die Coachings sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Ausbildung beim Bildungsnetz Zug. Es hilft dabei, mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und gezielt zu beheben. In den Coachings werden den Lernenden Lern- und Arbeitsmethoden vermittelt. Bei spezifischen Schwierigkeiten kann ein Ausbau der Betreuung bis zum Kleingruppen- oder Einzelunterricht erfolgen. Der Ausbildungsbetrieb wird durch die Coachings entlastet.

Grundsätzlich absolvieren die Jugendlichen eine normale Lehre und besuchen auch eine entsprechende Berufsschulklasse. Bildungsnetz-Jugendliche werden in einem einwöchigen Einführungsseminar (erste Woche August) auf das Bevorstehende vorbereitet. Schwergewichtig wird vor allem präventiv gearbeitet. Mit Ausbildungsbeginn in den Betrieben trifft man sich alle 14 Tage in Gruppen zu einem Coaching-Halbtag. Dieser Rhythmus kann – je nach Fortschritten oder Schwächen – erhöht, bzw. verkürzt werden. Besonderen Wert wird auf Prävention, Lern-/ Arbeitstechnik und Reflexion gelegt.

Jeder Jugendliche im Bildungsnetz Zug führt ein Coaching-Buch. Es ist einerseits Kommunikationsbrücke zwischen Lernenden, Lehrmeister und Coach; andererseits stellt es auch ein fachliches Führungsinstrument dar, in dem regelmässig alle am Prozess Beteiligten zum Verhalten, den Leistungen und den Fortschritten des Lernenden Stellung beziehen. Ein möglichst enger Kontakt zu den Berufsschullehrpersonen sichert eine effiziente und zielgerichtete Unterstützung der Jugendlichen im schulischen Bereich.
Alle 6 Monate findet in der Praxis (im Betrieb) eine Semesterprüfung statt.

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